Programmieren

Programmieren ist eins meiner größeren Hobbies. Leider habe ich es in dem Bereich nie zu professionellem Level gebracht. Ich meine damit nicht Informatik, was letztlich Mathematik ist, sondern die Erstellung von Programmen und Benutzeroberflächen. Vielleicht finde ich ja irgendwann den Weg in die Softwarebranche.

Schulbildung

Ich durfte zu einer Zeit die Schule besuchen, als es noch keine Handys und andere elektronischen Spielereien gab. Recherchen für Referate o.ä. habe ich noch analog gemacht, mit Papier und Stift. Der Höhepunkt der Technologie war der Videorecorder, der von Lehrern nicht bedient zu werden wusste. Ich bin sehr froh darüber, dass ich gerade noch rechtzeitig aufwachsen konnte, bevor Touchscreens und digitale Whiteboards modern wurden. Ich durfte schon Kinder kennenlernen, die zum Beispiel in einer IPad-Klasse saßen, und - obwohl nur 30 Minuten pro Woche erlebt - die Folgen davon erfahren. Ich schätze mich sehr glücklich, dass es vor der Tür einen Sportplatz, in der Nähe echte Waldflächen und in meinem Leben vernünftige Leute gab. Ich fürchte es gibt zuwenig junge Leute, die dieses Glück hatten und haben.

Musikschule

Ich gehöre zum geringen Teil Derer, die von ihren Eltern den längsten Teil ihrer jungen Jahre mit Musikunterricht unterstützt wurden. Wenn man so will, hab ich mit 8 Jahren mit der Ausbildung angefangen. Eine solche Unterstützung ist sicher nicht selbstverständlich, obwohl ich sie als eine der wichtigsten Möglichkeiten erachte. Natürlich soll dies nicht auf die Musikschule beschränkt sein, schließlich gibt es noch andere Möglichkeiten zur kulturellen Entwicklung. Auch Sportvereine gehören sicher dazu. Im Rückblick hat mir die Musikschulzeit viel gebracht, auch wenn ich sicher noch viel mehr hätte mitnehmen können.

Fußball

Fußball war lange Zeit mein Sport Nr.1. Ich habe erst spät mit 10 Jahren angefangen, aber dann die nächsten Jahre auf dem Sportplatz gegenüber der Straße verbracht. Trotzdem war ich nie im ansässigen Verein, sondern habe immer als Hobby gespielt. Beim Fußball habe ich auch meinen halben Schneidezahn verloren, was sich bis heute als überdurchschnittlich störend entpuppt. Und obwohl ich sicher 15 Jahre recht viel gespielt habe, habe ich wahrscheinlich nur 1-2mal einen Kopfball gemacht. Möglicherweise trügt hier aber die Erinnerung, eventuell weil es mehr waren. Seit ein paar Jahren ist Fußball kein Thema mehr, und ich kenne weder Tabellenstände noch Vereinskader. Auch komplette Spiele sehe ich mir nicht mehr an, da ich mittlerweile die Zeit besser zu nutzen verstehe.

Lesen

Mit 5 Jahren habe ich im Kindergarten vorgelesen. Hier muss ich wohl meiner Großmutter danken, die uns regelmäßig vorgelesen hat. Irgendwann konnte ich dann Buchstaben und Worte und Aussprache miteinander in Verbindung bringen. Leider konnte ich mich für diese früheste Ausbildung nie bedanken.

Religion

Nicht mein Ding. In Kindheit und Jugend habe ich es hier und da mal ausprobiert, aber es hat für mich nie funktioniert. Ich fühlte mich fehl am Platz und die Geschichten haben mich auch nicht begeistert. Auch das Gemeinschaftsgefühl konnte mich nicht erreichen. Ich halte Religion nicht für eine schlechte Sache, sehe aber prinzipiell keinen Sinn darin, da die vermittelten Werte auch ohne den beigefügten Glauben oder Aberglauben funktionieren würden. Bei mir hat es mit Werten und Moral jedenfalls trotzdem gut hingehauen.